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Das jüngste BERUDEP Projekt bezieht Sie mit ein – als Kunde. Es handelt sich um ein Fair-Trade Projekt zur finanziellen Unterstützung einer örtlichen Grundschule und zur Sicherung des Lebensunterhalts der ortsansäßigen Schneiderinnen.
Fair Trade / fairer Handel ist eine alternative Form des internationalen Handels, der versucht, den Gewinn unter allen Beteiligten des Herstellungsprozesses und der Handelskette gerecht aufzuteilen. Darüberhinaus werden die Produzenten in den Gesamtprozess integriert und an allen Entscheidungen beteiligt. Ethischen Werten wird höchste Priorität zugeordnet, d.h. es werden faire Löhne gezahlt, die Geschlechter möglicht gleich behandelt, den Arbeitern möglichst hohe Arbeitssicherheit und größtmögliche Freiheit gewährt und jede Art der Ausbeutung (insbesondere von Kindern) geächtet.
Das CAMbag – Projekt wurde von einem deutschen Freiwilligen ins Leben gerufen, der im Frühjahr 2007 in Belo, Kamerun für BERUDEP gearbeitet hat. Er suchte nach einem Weg, Geld für die Schule zu erwirtschaften, in der er unterrichtete. Hierbei handelt es sich um sehr arme Schule. So entstand die Idee für ein fair-Handels-Projekt.
Das passende Produkt hierfür sah er zufällig in Belo: eine Schultertasche, die von einer der ortsansäßigen Schneiderinnen genäht wurde. Das schlichte, zeitlose Design schien in Verbindung mit den farbenfrohen kamerunischen Stoffen das perfekte Exportprodukt für Europa.

Lehrerkollegium der B.S. Fundeng (B.S. Fundeng Staff), Schneiderinnen in Belo (Belo Tailors)
So entstand das folgende Konzept::
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die Schneiderinnen von Belo nähen im Auftrag von BERUDEP die Taschen
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BERUDEP achtet darauf, die Bestellungen gerecht auf die Schneiderinnen zu verteilen
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BERUDEP sammelt die Taschen und zahlt den Scheiderinnen einen Stückpreis, der den örtlichen Gegebenheiten entspricht
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die Taschen werden dem berudep Mitglied in Deutschland zugesandt
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die Taschen werden in Deutschland verkauft. Jeder Käufer erhält ein Zertifikat mit Informationen über das Projekt und einer Herkunftsgarantie
Der Endpreis der Tasche deckt folgende Kosten:
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die Kosten für die eigentliche Herstellung inklusive dem Lohn für die Schneiderin
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die Unkostenerstattung und einen Lohn für berudep für die Projektabwicklung in Belo
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die Transportkosten nach und in Deutschland
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eine Spende von 2000 f cfa (ca. 3 €) je Tasche für die B.S. Fundeng
BERUDEP verwendet den Spendenanteil für:
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den Kauf von Schulbüchern und vernünftigen Schulbänken
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die Reparatur des Schuldachs
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die Erweiterung des Schulgebäudes um drei weitere Klassenräume, sodass für jede Klassenstufe ein eigener Raum zur Verfügung steht
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ein faires Gehalt für die Lehrer
Das ganze Projekt, v.a. die Verwendung des Spendenanteils wird jeweils von einem der internationalen Freiwilligen beobachtet und photo-dokumentiert.
Weitere Informationen:

Was ist BERUDEP?
berudep (Belo Rural DEvelopement Project) ist eine lokale Entwicklungsinitiative, die 1997 mit dem Ziel gegründet wurde, die Armut in und um der kleinen Stadt Belo zu bekämpfen und die Lebensqualität der einfachen Bevölkerung zu verbessern. Hierzu ist berudep in vielen Bereichen tätig, so vor allem im Bereich der Landwirtschaft (Erosionsschutz, Imkerei), der Gesundheit (Heilkräuter, Sehtests, u.v.m.), der Unterstützung von benachteiligten Personengruppen (Patenschaftsprojekt für Waisen) und der Bildung. berudep ist ein rein kamerunischer Verein (somit kein „klassisches“ Entwicklungshilfeprojekt), läd jedoch mittels seiner Webseite internationale Freiwillige ein, die in allen Bereichen, je nach Fähigkeit, tätig werden können. Die meisten von ihnen arbeiten in einer der Schulen der Umgebung um die Lehrer zu unterstützen und neue Impulse zu geben. Genaueren Einblick erhalten Sie auf der englischsprachigen Webseite www.berudep.org. Weitere Informationen auf deutsch sind in Vorbereitung!
Mehr über die Schule
Die baptistische Schule (B.S.) Fundeng in Njinikijem, 45 min Fussmarsch von Belo, ist eine sehr arme Schule. Derzeit unterrichten dort drei Lehrer in drei Klassenräumen die Klassenstufen 1 mit 6, d.h. jeweils zwei Klassen im selben Raum. Insgesamt sind es derzeit ca. 60 Schülerinnen und Schüler. Die B.S. Fundeng wurde von der baptistischen Kirche gegründet, die sie allerdings heute nicht mehr unterstützt. Trotz staatlicher Anerkennung erhält die Schule auch keine Steuergelder, da sie offiziell unter kirchlicher Verwaltung steht. So finanziert sich die B.S. Fundeng derzeit ausschließlich durch Schulgebühren und Spenden der Eltern. Auch für das Gehalt der Lehrer stehen keine weiteren Mittel zur Verfügung.
baptistische Schule (B.S.) Fundeng in Njinikijem
Warum wird die B.S. Fundeng nicht staatlich finanziert?
Die B.S. Fundeng steht offiziell unter der Verwaltung der baptistischen Kirche, so dass auch die Finanzierung Sache dieser Institution ist. Der Staat erkennt zwar kirchliche Schulen (die in Kamerun einen bedeutenden Anteil der Schulen stellen) an, Geld fließt jedoch nur in die staatlichen Schulen („Government School“).
Warum schickt man die Schüler nicht auf eine staatliche Schule?
Es gibt in und um Fundeng keine staatliche Schule, die die ca. 60 Schüler aufnehmen könnte.
Wofür steht "CAMbag“?
Der Name wurde von vielen anderen kamerunischen (eng. CAMeroonian, franz. CAMerounais(e))
Unternehmen abgeschaut: CAMrail (Eisenbahngesellschaft), CAMoil (Kraftstoffe)
Wo kann man CAMbags kaufen?
Im Moment sind wir auf der Suche nach Geschäften, die die CAMbag für uns verkaufen, wir werden bald eine Liste mit Geschäften hier veröffentlichen. Außerdem werden CAMbags bei www.ebay.de zum kauf angeboten. Oder kontaktieren Sie uns direkt:
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